Es gibt viele
Sportarten, in denen man mit seinem Hund aktiv werden kann. Da
sind u. a. Agility, Obedience, Begleithundetraining, Flyball,
Hütewettbewerbe, Team-Test, Schutzhundsport usw. Jede Sportart
kommt Mensch und Hund zugute. Gemeinsame Bewegung und sinnvolle
Beschäftigung fördern Verständnis und Vertrauen und sind
Grundlage für ein angenehmes Miteinander.
Folgende
Sportarten können Sie in unseren Arbeitsgruppen erlernen:
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Agility
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Hundeführer und Hund haben als Team einen Parcours von 100
bis 200 Metern Länge mit Hindernissen, z. B. Hürden, Mauer,
Laufsteg, Reifen, Schrägwand, Slalom, Tunnel, Tisch, Wippe
usw. zu überwinden. Die Anordnung dieser Hindernisse
gestaltet sich nach Schwierigkeitsstufen und ist in jedem
Wettkampf anders.
Ein gut auf einander eingespieltes Team zeigt eine perfekte
Führigkeit des Hundes in Verbindung mit Schnelligkeit.
Gestartet wird in drei Gruppen:
Small = kleiner 35 cm, Medium = ab 35 cm und unter 43 cm,
Large = ab 43 cm.
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Obedience
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Obedience heißt
Gehorsam. Hierbei wird das exakte Befolgen einer Vielzahl von
Kommandos trainiert und in Wettkämpfen nachgewiesen.
So müssen die
Teams u.a. Leinenführigkeit, Freifolge, das Ablegen in
einer Gruppe anderer Hunde, Sitz und Platz aus der Bewegung,
Voraussenden des Hundes, Apportieren von ganz bestimmten
Gegenständen, Kontrolle des Hundes durch den Hundeführer aus
Entfernung und das Beibehalten der Position, wenn der
Hundeführer außer Sicht ist, beherrschen.
Zu den Wettkämpfen können alle Hunde unabhängig von ihrer Größe
und Rasse antreten. Gestartet wird in verschiedenen Klassen
(Absolut Beginner, Beginner, Klasse 1, 2 und 3) entsprechend dem
Alter und der erzielten Wettkampfergebnisse des Hundes. Die
Bewertung erfolgt nach einem Punktesystem durch einen Richter.
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Rally
Obedience
Diese junge
Sportart kommt aus Amerika und wurde dort vor einigen Jahren von
Charles „Bud“ Kramer entwickelt. Wie bei jeder Unterordnung, so
ist auch hier Präzision und gute Kommunikation im Team
erwünscht, jedoch gepaart mit Geschwindigkeit und Action.
Der Spaß in
dieser Sportart entsteht beim Laufen eines Parcours, der ähnlich
wie ein Agility-Parcours immer wieder neu und abwechslungsreich
gestaltet wird. Statt Hindernissen gibt es hier Schilder, auf
denen die geforderte Übung beschrieben wird. Jedes Schild trägt
ein Symbol für eine Übung aus dem Unterordnungs/Obedience
–Bereich, z.B. diverse Wendungen und Drehungen um 90°, 180°,
270° oder 360°, diverse Sitz, Platz und Steh-Übungen, Sprünge
über eine Hürde sowie Laufübungen um Pylonen. Insgesamt gibt es
zurzeit 63 Übungen sowie diverse Bonusübungen. Ein Parcours
umfasst im Schnitt 20 der vorgenannten Übungen und wird nach
einem Punktesystem bewertet.
Wie im Agility
macht jeder Teilnehmer eine Parcours-Begehung, um anschließend
den Parcours möglichst schnell und fehlerfrei zu absolvieren.
Während des gesamten Laufs darf der Mensch den Hund anfeuern,
beliebige Hör- und Sichtzeichen geben und den Hund loben.
Es gibt zwar
zurzeit noch kein Regelwerk des VDH und/oder CfBrH, aber
Interessierte können auf Nicht-Offiziellen Turnieren in 3
Leistungsklassen starten. Als Basis dient das Regelwerk der APDT
(USA). Mehr:
http://www.apdt.com/rally/default.aspx
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Begleithundeprüfungen
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Im Training für
die Begleithundprüfungen, werden Hunde ab einem Alter von 15
Monaten für den ganz normalen Alltag ausgebildet, auf dem
Hundeplatz und im Straßenverkehr.
Sitz, Platz, Bleib, Abrufen, Leinenführigkeit und freies Folgen
wird auf dem Trainingsplatz erlernt. In allerlei
Alltagssituationen wird ein souveränes Zusammentreffen z. B. mit
Menschengruppen, Joggern, Radfahrern und fremden Hunden
trainiert, auch dasVerhalten unter Lärmbedingungen und natürlich
das Befolgen aller Kommandos in diesen Situationen werden
eingeübt und später geprüft.
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